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5 wichtige Fakten über Reis

by Patrick

Reis – eine der ältesten Nutzpflanzen unserer Menschheit und Grundnahrungsmittel in vielen Ländern quer über den Globus. Als Reis selbst wird streng genommen das Getreidekorn der Pflanze Oryza sativa und Oryza glaberrima genannt.  Reis gibt es in vielen verschiedenen Varianten, weiß oder braun, Basmati oder Langkorn, sowie Sushireis, Milchreis oder Vollkornreis. Reis gehört zu den veganen Lebensmitteln und besteht hauptsächlich aus Kohlehydraten und beinhaltet kaum Fett.

Es gibt generell viele Meinungen dazu, ob Reis nun zu den gesunden Grundnahrungsmitteln gehört oder nicht. Im folgenden werden fünf wichtige Fakten über Reis in Bezug auf eine Fructosemalabsorption beschrieben.

1. Reis ist glutenfrei

Reis gehört grundsätzlich zur Familie der Getreidesorten aber besitzt kein Gluten. Für alle Personen die sich glutenfrei ernähren möchten oder aufgrund einer Unverträglichkeit müssen, können ohne Probleme Reis essen. Dementsprechend kann Reis von denjenigen Personen gegessen und als mögliche Kohlenhydratquelle verwendet werden.

2. Geringer Protein- und Fettgehalt

Wie in Punkt 1 erwähnt, besteht Reis zu einem Großteil aus Kohlehydraten. Der Protein- und Fettanteil ist eher gering. Proteine und Fette unterstützen jedoch bei der Verstoffwechselung von Fructose. Manche Reissorten besitzen dazu noch bis zu 75% Stärke, weshalb man auch nicht zu viel davon essen sollte. Für Personen, die an einer Fructosemalabsorbtion leiden, empfiehlt es sich ein Reisgericht mit protein- und fetthaltigen Lebensmitteln wie beispielsweise Lachs, Hühnchen oder Linsen zu ergänzen.

3. Viele Ballaststoffe

Ballaststoffe unterstützen die Verdauung und beugen Verstopfung vor. Außerdem haben Ballaststoffe positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel und tragen zur Senkung von Blutfettwerten und dem Cholesterolspiegel (Cholesterinspiegel) bei. Personen mit Unverträglichkeiten oder generellen Verdauungsproblemen müssen jedoch auf die Menge der zugeführten Ballaststoffe achten, da zu viel davon auch abführend wirken können. Daher sollte man sich vorsichtig an die verträgliche Menge an Ballaststoffen herantasten, um lediglich die fördernde Wirkung im Körper zu erzielen.

4. Schwach bis mittel säurehaltig

Reis gehört wie viele glauben nicht zu den basischen Lebensmitteln. Jedoch definitiv auch nicht zu den extrem Säurehaltigen. Der genaue Wert ist schwach bis mittel säurehaltig. Brauner oder Bio Vollkornreis gehören zu den Sorten mit dem geringsten Säurewert jedoch werden diese von Personen mit einer Fructosemalabsorption auch am schlechtesten vertragen. Die meisten Ernährungsgesellschaften empfehlen eine 80/20 Ernährung an basischen und säurehaltigen Lebensmitteln.

5. (Nahezu) fructosefrei

Der letzte Punkt ist gleichzeitig auch der Wichtigste. Reis ist nahezu fructosefrei. “Nahezu” daher, da kein Kohlehydrat zu 100% fructosefrei ist – außer Glukose selbst. Während die oben genannten Punkte wichtige Informationen bieten, gibt die Menge an Fructose trotzdem die Basis darüber, ob man Reis bei einer Fructoseintoleranz nun essen kann oder nicht. Auch bei der FODMAP Ernährung steht Reis auf der grünen Liste.

Zusammengefasst kann also gesagt werden, dass Reis zu den wichtigsten und grundlegendsten Nahrungsmitteln gehört. Reis ist glutenfrei und besitzt viele wertvolle Ballaststoffe. Den geringen Anteil an Protein und Fett kann man mit weiteren Lebensmitteln im Gericht einfach kompensieren. In der Regel wird Reis auch nicht alleine gegessen beziehungsweise gilt als Beilage. In Punkto basisch/sauer liegen die Werte zwischen mittel und sauer aber auch hier kommt es wieder auf den Gesamtwert der Mahlzeit an. Reis ist außerdem (nahezu) fructosefrei und wird von Personen mit einer Fructoseintoleranz in der Regel gut vertragen. Somit kann Reis ohne Probleme in den Ernährungsplan mitaufgenommen werden.

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