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Buch Tipp: Und was isst du dann?

by Patrick

Über das Buch: “Und was isst du dann?”

Laut Buchrücken “Und was isst du dann?”: Kennst du das? Du lädst deine Freunde zum Essen ein, doch statt eines unkomplizierten Abends, verwandelt sich dein Vorhaben in eine Odyssee durch die Welt der Unverträglichkeiten und Darmbakterien deiner Mitmenschen. Das ist anstrengend, wir verstehen das. Wir haben auch Gluten, Fructose und Vegan. Was wir außerdem haben, Humor.

In über 60 Rezepten erfährst du, was es mit all den seltsamen Zutaten dieser Ernährungsweise auf sich hat und wie du daraus leckerstes für einen glücklichen Bauch machst.

Die Autoren Deniz Ficicioglu und Felix Bork

Die beiden Autoren Deniz und Felix sind Freunde die eine Sache gemeinsame haben. Eine Intoleranz auf Fruchtzucker und ein starkes Bewusstsein für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Daher versuchen beide industriell hergestellten Zucker komplett zu meiden. Dazu kommt, dass sich Felix komplett vegan ernährt und somit auch auf fructosearme aber tierische Lebensmittel wie beispielsweise Fleisch, Fisch und Eier verzichtet. Zu guter Letzt meiden auch beiden das Klebereiweiß Gluten, da es vom Magen nur schwer zu verdauen ist und daher ebenfalls zu Problemen führen kann.

Das Buch für glutenfreie, pflanzliche und zuckerlose Rezepte

Beim Lesen der 5 Sätze über Deniz und Felix kommt einem die Frage “und was essen die beiden dann?“. Die Antwort dazu haben die Autoren in ein 200 Seiten dickes Buch mit wertvollen Infos und über 60 Rezepten gepackt.

Das Buch gibt zu Beginn einen Überblick über verschiedenste Intoleranzen und den Beschwerden, die damit verbunden sind. Das Handskizzen-Design wirkt auf den ersten Moment etwas kindisch aber verpackt die ehrlichen und gegenwärtigen Informationen über Verdauung, Blähungen und Stuhlgang auf eine humorvolle und nette Art und Weise. Mit dieser Mischung bekommt der Leser eine hilfreiche Lektüre kombiniert mit einem positives Gefühl die Beschwerden in den Griff zu bekommen (wenn der Leser ebenfalls an Intoleranzen leidet).

Danach folgen viele neue Kernzutaten und Lebensmittel, die im deutschsprachigen Raum definitiv nicht zu den gängigsten gehören. Dazu haben wir eine eigene Frage im Q&A (siehe unten) gestellt. Danach folgen Rezepte zu

  • Morgens
  • Basics
  • Was Richtiges
  • Süßes
  • Was zu trinken.

Q&A mit Deniz und Felix

  1. Was sind die drei wichtigsten Tipps die ihr euren Lesern mit diesem Buch mitgeben möchtet?

Felix: Seid mutig und probiert viel aus.

Deniz: Ein bisschen Vorbereitung braucht man schon, aber am Ende brauchst du nur wenige neue Zutaten, damit es auch ohne Gluten, ohne Zucker und nur mit Pflanzen verdammt lecker bleibt.

Felix: Nehmt die Sache mit Humor und seid offen mit euren Problemen.

  1. Ernährt ihr euch wirklich komplett glutenfrei, vegan und ohne Zucker? Wie geht es ihm dabei? Funktioniert das wirklich?

Felix: Absolut konsequent bin ich lediglich bei der pflanzlichen Ernährung. Hier ist es eindeutig, was auf meinem Teller landen kann und was nicht und stellt im Alltag kein Hindernis dar. Bei Zucker gestaltet sich die Angelegenheit etwas anders. Es gibt natürlich einige Basics, von denen ich weiß, dass ich sie problemlos vertrage. Versuche aber, wenn ich die Möglichkeit habe, immer wieder ein paar Risikozutaten in kleinen Mengen auszuprobieren. Tomate ist eines dieser Experimente gewesen, die ich mittlerweile in bestimmten Dosen wieder gut vertrage.
Mit Gluten habe ich, was die Verdauung betrifft, keine Schwierigkeiten. Während der Arbeit an dem Buch habe ich viele, tolle Alternativen kennengelernt. So ist mein Glutenkonsum weniger, bewusster und achtsamer geworden.

Deniz: Alles drei zu 100% weglassen, wäre mir persönlich zu krass. Es gibt immer mal wieder Situationen in denen ich Ausnahmen mache. Entweder, weil wirklich kein Weg daran vorbei führt oder weil ich es ganz bewusst so entscheide. Im Urlaub zum Beispiel. Ich war im letzten Jahr in Hong Kong und Indien unterwegs. Dabei hab ich mich selbstverständlich fleißig durch sämtliche Restaurants und Straßenimbisse gefuttert. So landet auch schon mal ein Weizen-Dumpling auf meinem Teller oder ein Curry in dem eben auch Zwiebeln verarbeitet sind. Dann nehm’ ich ein paar Symptome liebend gerne in Kauf. Oft passiert im Urlaub jedoch auch nichts. Woran das liegt, kann ich mir selbst nicht erklären. Bevor wir mit der Arbeit an “Und was isst du dann?” begonnen haben, hab ich bereits verhältnismäßig wenig Tierprodukte gegessen, aber nie komplett tierfrei. Während der Rezeptentwicklung hab allerdings erkannt, dass es mir ohne Milchprodukte deutlich besser geht, und dass ich Fisch und Fleisch viel seltener “brauche” als gedacht. So etwas wie Butter oder Eier habe ich aber auch jetzt noch im Kühlschrank. Nur beim Zucker bin ich wirklich richtig streng mit mir. Der kommt mir auf keinen Fall mehr ins Haus! 🙂

  1. Wo recherchiert ihr nach diesen vielen verschiedenen Lebensmittel die ja aus aller Welt stammen?

Felix: Ich recherchiere nicht. Ich lasse recherchieren. Deniz sagt mir dann, was ich essen darf.

Deniz: Mein Hauptquelle ist tatsächlich Instagram. Irgendjemand entdeckt immer eine neue, abgefahrene Zutat. Im Ausland verbringe ich unzählige Stunden in den dortigen Supermärkten. Das gleiche gilt jedoch auch für die asiatischen und türkischen Supermärkten in Berlin.

Fazit

Das Buch “Und was isst du dann?” erklärt auf amüsante Art und Weise wie und warum Beschwerden bei Intoleranzen entstehen. Kurz und prägnant bringt es die Fakten auf den Tisch. Besonders hervorzuheben sind die vielen verschiedenen Lebensmittel und Zutaten, die bei den vielen Rezepten verwendet werden. Diese Lebensmittel und Zutaten sind nicht nur schmackhaft und verträglich, sondern fördern sogar die Darmflora und sorgen für Wohlbefinden. Nach den über 60 Rezepten ist die Frage “Und was ist du dann?” definitiv beantwortet.

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